Guave

Guave

Herkunft:
Die Heimat der Guave liegt in den tropischen Gebieten Amerikas. Anfang des 17. Jahrhunderts nach Asien gebracht, verbreitete sie sich in alle Länder der Tropen und Subtropen. Ihr Anbau erfolgt heute in Südafrika, Südamerika, Mexiko, Indien und in einigen Mittelmeerländern. Guaven sind das ganze Jahr über erhältlich.

Geschmack:
Der Geschmack, der herrlich duftenden Guave, wird oft als eine Mischung von Birne, Quitte und Feige beschrieben.

Reife:
Ihre Reife hat sie erreicht, wenn die Schale auf leichten Druck etwas nachgibt.

Form und Farbe:
Die Früchte sind rund bis ei- oder birnenförmig. Ihre weiche, wachsartige Schale ist von gelber Färbung mit einer Ahnung von Weiß oder Rosa. Das Fruchtfleisch kann weiß, weißgrün, lachsfarben bis rötlich sein. Um die Fruchtachse angeordnet, befindet sich das Fruchtfleisch mit essbaren Kernen.

Lagerung:
Die Früchte werden geerntet, wenn sie noch hart und grüngelb sind (kurz vor der Vollreife) und sollten so rasch als möglich verkauft, im Kühlschrank aufbewahrt und gegessen werden.

Die Guave wird hauptsächlich als Frischobst verzehrt. Man kann sie wie Äpfel essen, wobei man sie aber am Besten schält, oder man gibt sie zerkleinert Obstsalaten bei, nutzt sie als Kuchenbelag oder als Aromaträger in Quarkspeisen. Als Regel gilt: Alle Rezepte für die Quitte sind auch auf die Guave anwendbar.

Der Vitaminreichtum der Guave ist außerordentlich. Eigentlich dürfe es sie nur "auf Rezept" geben, scherzen die Experten. Neben Vitamin C müssen die folgenden Inhaltsstoffe erwähnt werden: Pektin, Provitamin A, Vitamine der B-Gruppe, die Mineralstoffe Eisen, Calcium und Phosphor.