Karfiol

Karfiol

Karfiol - Wissenswertes
Wussten Sie, dass Karfiol - genauso wie sein Verwandter, der Broccoli - ein Blütengemüse ist?
Wenn wir Karfiol-Röschen essen, verspeisen wir den noch nicht voll entwickelten Blütenstand. Solange die Röschen geschlossen sind, besitzt der Karfiol nämlich jenen typischen, leicht kohlartigen Geschmack, für den er bekannt ist. Sobald die Blütenknospen austreiben, wird der Kopf locker und verliert seinen knackigen Charakter und sein feines Aroma.
Ursprünglich soll der Karfiol von Kreuzfahrern nach Italien gebracht worden sein, nachdem sie diesen auf Zypern entdeckten. Bald darauf wurde er – nicht zuletzt durch seine kulinarische Wandlungsfähigkeit – zu einem Lieblingsgemüse der Italiener.
Interessant ist, dass diese Gemüsesorte von Natur aus nicht weiß ist, sondern ursprünglich eine grüne Farbgebung besaß. Durch Züchtungen „erblasste“ sie allmählich. Heute ist vor allem diese weiße, „noblere“ Sorte bekannt. Genauso wie beim Spargel verhindert der Gemüsebauer, dass das Sonnenlicht zu den Röschen durchdringt. Dies geschieht, indem die Blätter über den Blüten zusammengebunden werden, sodass diese keinen Farbstoff (Chlorophyll) bilden können.
Karfiol enthält viele, für den Organismus wertvolle Inhaltsstoffe:
Vitamin C:
wirkt abwehrstärkend, ist beteiligt an der Wundheilung und an der Bildung der roten Blutkörperchen.
Phosphor:
ist an der Energiegewinnung und am Stoffwechsel beteiligt.
Kalium:
reguliert den Wasserhaushalt, leitet Sauerstoff zum Gehirn und ist an den Reizleitungen der Nerven und Muskeln beteiligt.
Magnesium:
ist ein unentbehrlicher Baustein für den Aufbau von Knochen und Zähnen.

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