Melonen

Melonen

Melonen - süße Wasserspender

Melonen gehören zur Familie der Kürbisgewächse und als solche zählen sie im eigentlichen Sinn zum Gemüse, werden jedoch als Obst verzehrt. Nahe verwandt sind sie etwa mit der Gurke. Melonen benötigen viel Sonne, weswegen sie warme Regionen, wie Süd- und Südost-Europa, Israel und Nordafrika bevorzugen.

Wassermelonen, von denen es heute über 50 verschiedene Sorten gibt, kommen ursprünglich aus den Steppengebieten Zentralafrikas. Die erfrischende Wirkung von Wassermelonen wurde schon von Ägyptern, Griechen und Römern geschätzt. Wenn die Wasservorräte knapp wurden, spielten sie als Wasserspender eine wichtige Rolle.

Sie bestehen zu 95 Prozent aus Wasser, daher haben sie nierenreinigende Wirkung. Der Anteil an Vitaminen und Mineralstoffen ist gering. Sie weisen außerdem einen geringen Zuckergehalt auf, weswegen sie auch äußerst wenige Kalorien - 37 kcal per 100 g - enthalten.

Die Herkunft der "glatten Melonen", wie etwa der Honigmelone, ist umstritten. Entweder stammen sie aus den tropischen oder subtropischen Steppengebieten Afrikas oder aus Vorderasien und dem südlichen Asien.

Ihr Wasseranteil ist mit 87% relativ hoch, weist jedoch einen höheren Mineralstoff- und Vitaminanteil als Wassermelonen auf. Der durchaus nennenswerte Vitamin-A-Gehalt liefert einen wesentlichen Beitrag zur Regulierung des Immunsystems und des Aufbaues von Haut und Schleimhäuten.

Der Name der Cantaloupemelone leitet sich von der päpstlichen Residenz Cantalupa bei Rom ab, wo diese im 18. Jahrhundert erstmals gezüchtet wurde. Durch ihren hohen Fruchtzuckergehalt sind Zuckermelonen nur bedingt als Durstlöscher geeignet. Sie wirken außerdem harntreibend und äußerst appetitanregend, weswegen sie gerne gemeinsam mit Rohschinken als Vorspeise serviert werden.