Mispel

Mispel

Herkunft:
Die Mispel stammt aus dem vorderen Orient. Von dort aus verbreitete sie sich nach Süd- und Westeuropa. Ein erwerbsmäßiger Anbau findet nur sehr begrenzt statt, in Italien und Großbritannien beispielsweise. Bei uns hingegen wird sie äußerst selten als Obstbaum kultiviert.

Geschmack:
Mispeln schmecken im reifen Zustand bitter und herb, in etwa wie sehr saure Äpfel. Erst wenn der Gärungsprozess eingesetzt hat, schmecken Mispeln nach süß-säuerlichem Wein. Durch Frost und Überreife wird die Gerbsäure abgebaut.

Reife:
Erst wenn die ersten leichten Herbstfröste über die Früchte hinweggegangen sind oder sie zwei Wochen lang kühl und trocken lagernd nachreifen konnten, werden sie genießbar.

Form und Farbe:
Mispeln sind pflaumengroß mit einer blassgelben bis rötlich-braunen Schale und haben ein gelbes Fruchtfleisch mit Kernen.

Lagerung:
Die Früchte haben eine relativ geringe Haltbarkeit und sollten im Kühlschrank aufbewahrt werden.