Nektarine

Die Nektarine - erfrischend und saftig
Der Nektarinenbaum lässt sich ohne Früchte kaum von seinem nahen Verwandten, dem Pfirsichbaum, unterscheiden. Beide ähneln einander sowohl im Wuchs als auch in der Farbe und der Form der Blätter.

Vom Pfirsich unterscheidet sich die Nektarine durch die glatte, rötliche Schale und durch das festere leuchtend-gelbe bis orange, süßere Fruchtfleisch. Der Geschmack der Frucht variiert je nach Sorte zwischen säuerlich - ähnlich einer Zwetschke - bis süß.

Nektarinen - diese zählen zum Steinobst - kommen hauptsächlich aus klimatisch begünstigten Ländern, wie etwa Griechenland, Italien, Kalifornien und Chile.

Sie sind vor allem reich an Vitamin A, das unter anderem für das Gleichgewicht des Immunsystems verantwortlich ist.

Die Nektarine
Über den Ursprung der Nektarine gibt es widersprüchliche Theorien. Zum einen wird angenommen, dass es sich hierbei um eine Mutation des Pfirsichs handelt. Zum anderen soll sie aus einer Kreuzung aus Pfirsich und Zwetschke entstanden sein.

Lange Zeit wurde die Nektarine - im Gegensatz zum Pfirsich - vernachlässigt. Durch spezielle Kultivierung in den letzten Jahrzehnten - vor allem in Amerika - erlebte sie ihren geschmacklichen Aufschwung. Heute gibt es etwa 20-30 verschiedene Nektarinen-Sorten.

Als enge Verwandte des Pfirsichs hat sie auch inhaltlich viel Ähnlichkeit mit ihm. Besonders erwähnenswert ist ihr Vitamin A-Gehalt, der sechs- bis siebenmal höher ist als jener des Pfirsichs.

Vitamin A ist im Besonderen für das Gleichgewicht des Immunsystems und für den Aufbau von Haut und Schleimhäuten verantwortlich.