Papaya

Papaya

Herkunft:
Die Heimat der Papaya wird in Südmexiko vermutet. Heute werden Papayas vor allem in Mittel- und Südamerika, Afrika, Australien und Indien angebaut. Auf dem europäischen Markt sind Papayas ganzjährig, größtenteils aus Kenia, Brasilien, Costa Rica und von der Elfenbeinküste, erhältlich.

Geschmack:
Ihr Geschmack ist süß und erinnert an eine Mischung aus Marillen, Melonen und Himbeeren.

Reife:
Die Papaya hat ihre Reife erreicht, wenn die Schale auf leichten Druck etwas nachgibt.

Form und Farbe:
Die Früchte sind oval und haben eine gelb-grüne Schale unter der sich das orange-rötliche Fruchtfleisch mit nicht essbaren Kernen befindet.

Lagerung:
Unreife Früchte mit grüner Schale, können bedenkenlos gekauft werden, da sie bei Zimmertemperatur nachreifen.

Die Papaya wird auch Baummelone genannt, ist aber mit den echten Melonen nicht verwandt. Die Früchte sind oval bis birnenförmig und werden 10-30cm lang. Die Schale ist grün und verfärbt sich mit zunehmender Reife gelb bis orangerot. Sie wird nicht mitgegessen. Das Fruchtfleisch ist gelb, orange oder rosa gefärbt. In der Mitte der Frucht befindet sich eine kleine Höhle, in der hunderte schwarzer, kugeliger Samen in einer geleeartigen Substanz eingebettet sind.
Papayas enthalten viel VitaminA und C, sind aber sehr säurearm. Außerdem enthalten sie das eiweißspaltende Enzym Papain, das verdauungsfördernd wirkt. In den Erzeugerländern wird aus den Früchten ein papainhaltiges Pulver gewonnen, das als Fleischzartmacher und als Medikament bei Erkrankungen der Verdauungsorgane verwendet wird. Das Fruchtfleisch, als Maske direkt auf die Haut aufgetragen, hilft gegen Falten und unreine Haut.
Grüne Papayas reifen innerhalb weniger Tage bei Zimmertemperatur nach. Sie sollten nicht dem Sonnenlicht ausgesetzt werden. Sie sind reif, wenn die Schale fast gelb ist und sich die Früchte etwas weich anfühlen. In diesem Zustand kann man sie noch bis zu einer Woche im Kühlschrank aufbewahren. Das Fruchtfleisch kann auch eingefroren werden.