Paprika

Paprika - der König unter den Vitamin-C-Lieferanten
Als farbenprächtiges, aromatisches und überaus gesundes Gemüse besticht der Paprika besonders als Zutat der Sommerküche.

Der Paprika kommt in den unterschiedlichsten Formen und Farben vor. So variiert seine Farbe zwischen grün, gelb, rot, orange bis sogar weiß. Die ursprünglich aus Süd- und Mittelamerika stammenden knackig-frischen Früchte wachsen an einem 30-100 cm hoch werdenden Busch. Unglaublich aber wahr: Der Paprika gehört botanisch gesehen zu den Beerenfrüchten. Diese besitzen eine Ansammlung von Samen, die in ein weiches Fruchtfleisch eingebettet und von einer Fruchthaut umhüllt sind.

PAPRIKA reich an Vitamin C

Der zu den Nachtschattengewächsen zählende Paprika gehört zu den Gemüsesorten mit dem höchsten Vitamin C-Gehalt, wobei dieser bei den roten Vertretern seiner Art sogar höher ist als bei der Zitrone. Weiters enthält er als einziges Gemüse einen nennenswerten Anteil an dem nach ihm benannten Vitamin P. Dieses beeinflusst den Blutdruck und regt den Blutkreislauf an.
Angesichts dieses Reichtums an wertvollen Inhaltsstoffen, verwundert es nicht, dass dem Paprika auch große Heilwirkung zugesprochen wird. Er wirkt appetitanregend und desinfizierend auf Schleimhäute in Mund, Magen und Darm.

Küchentipps:
Paprika sollte beim Kauf fest, glatt, glänzend und dickfleischig sein. Er wird bevorzugt roh verzehrt - beispielsweise im "Griechischen Bauernsalat". Ebenso eignet er sich - zusammen mit anderem Gemüse wie etwa Zucchini, Melanzani und Paradeisern - als Eintopf. Sehr beliebt sind auch Paprikaschoten gefüllt mit Reis oder Faschiertem.
Gegrillt, als Beilage zu Fleisch, ist der Paprika ebenfalls ein besonderer Genuss. Dazu den Paprika der Länge nach in breite Steifen schneiden, mit Olivenöl und zerdrückter Knoblauchzehe bepinseln, salzen, auf Alufolie legen und auf den Grillrost geben.