Satsumas

Satsumas

Jetzt bringen Zitrusfrüchte wie etwa Satsumas Sonnenschein in die graue Herbst- und Winterzeit. Denn sie sind mit ihrer leuchtend orangen Farbe nicht nur schön anzusehen, sie enthalten auch zahlreiche Wirk- und Schutzstoffe.

Die Satsuma ist als Mutation der Mandarine entstanden und stammt aus der Provinz Satsuma, auf der japanischen Insel Kiuschiu. Sie wächst wie die Mandarine auf Sträuchern, ist mittelgroß, abgeflacht, leuchtend orangefarben bis rot. Gelegentlich weist die Schale grün-gelbliche Flecken auf. Diese ist reich an ätherischen Ölen, die einen angenehmen Duft verbreiten. Das orangefarbene Fruchtfleisch ist zart, saftig, mit wenig Säure.

Satsumas ist die Mandarinen-Art die am frühesten reif wird, gefolgt von den Clementinen. Sie erreichen ihre volle Reife schon vor der natürlichen Ausfärbung.
Wegen ihrer „natürlichen Verpackung“, die sich leicht und sauber schälen lässt, sind sie überaus praktisch für unterwegs. Sie warten auch mit einer Fülle an wertvollen Inhaltsstoffen auf. Sie sind vor allem reich an Vitamin C, das gerade in der kalten Jahreszeit unsere Abwehrkräfte stärkt und unsere Leistungsfähigkeit steigert. Kalium reguliert den Wasserhaushalt, Magnesium ist am Aufbau von Knochen und Zähnen beteiligt und Eisen wirkt blutbildend. All diese Wirkstoffe machen die runden, sonnengeküssten Früchte zu ausgesprochenen Fitmachern.

Die Satsuma eignet sich zum Frischeverzehr und wird auch besonders gerne für Obstsalate und Desserts, wie etwa Topfentorten verwendet.
Satsumas gehören zur Familie der Rautengewächse (Rutaceae). und gedeihen auf 2 - 5 m hohen baumartigen Sträuchern. Sie gelten als eine - auf der japanischen Insel Kiuschiu in der Provinz Satsuma - entstandene zufällige Mutation der Mandarinen. Satsumas sind in Ostchina und Japan die wirtschaftlich wichtigste Mandarinenart, werden aber auch im Mittelmeerraum - vor allem in Spanien - immer mehr angebaut.

Die Früchte sind mittelgroß, eigentlich leuchtend rot und häufig mit einem leicht grünlichen Schimmer. Die Schale wirkt etwas lederig und löst sich leicht vom Fruchtfleisch. Das Fruchtfleisch gilt als kernlos, hat also keine bis einige wenige Samen, schmeckt süß und enthält im Vergleich zu Clementinen ein wenig mehr Säure.

Die für Europa wichtigsten Anbauländer für Satsumas sind vor allem die Türkei und daneben Spanien. Satsumas sind zum Teil sehr frühfruchtend und eröffnen daher in Europa bereits Anfang November die Saison der zu den Easy-Peelern gezählten Zitrusfrüchte.

Satsumas

Eg-Qualitätsnormen schreiben für Clementinen und Monreals, Satsumas,
Tangerinen, Wilkings und sonstige Mandarinen und ihre Hybriden
Sortierung nach Qürdurchmesser vor: grösstes Format über 78mm,
45mm sollen nicht unterschritten werden.

Lagerung bei +6 bis +7 Grad Celcius. 85-90 % rel. Luftfeuchtigkeit,
Lagerfähig bis zu 2 Wochen.

Vom medizinisch und ernährungswissenschaftlichen Standpunkt aus kann
man die Satsumas mit Orangen gleichsetzen, sie besitzen aber noch mehr
Beta-Karotin (Vitamin A), ein Schutzvitamin, das aggressive Zellgifte
im Körper bindet und unschädlich macht. Daneben verfügen sie
natürlich über reichlich Vitamin C, dem Vitamin, das wir gerade im
Winter am nötigsten brauchen - das beste Vorbeugungsmittel gegen
Erkältungen.

Dann sind da noch die wichtigen Mineralstoffe Kalium, Kalzium (für
den Knochenbau und die Zähne), Phosphor - und im Gegensatz zu den
Orangen - Schwefel und Chlor.

Der Kaloriengehalt dagegen ist gering: nur 45 auf 100 Gramm. Besonders
für Magenkranke empfiehlt sich ein Tee aus Blättern und Blüten der
Satsumas, oder Mandarinen - er hat nicht nur ein intensives Aroma, sondern ist auch appetitanregend und hat positive Wirkung auf die Psyche.

Unterschied zwischen Mandarine, Tangerine, Satsuma

Gibt es einen Unterschied zwischen Mandarine, Tangerine, Satsumas und Clementinen? Ja, es gibt einen Unterschied.

Die ursprünglichste Art dieser Citrusfrüchte ist die Mandarine. Die anderen Formen werden allerdings zum Teil als eigene Arten betrachtet.
Die Mandarine ist die Frucht des ca. 2-8-m hohen Baumes Citrus reticuláta Blanco. Die Früchte sind gelb bis hellorange.

Die Tangarine ist kleiner als die Mandarine und hat tieforange bis rötliche gefärbte Früchte.

Satsumas haben in der Regel keine Kerne und eine eher glatte Schale. Sie sind sehr saftig aber säurearm.

Die Clementine ist eine echte Kreuzung zwischen Mandarine und Pomeranze [Bitterorange, deren Fruchtfleisch ungenießbar ist. Dieses wird aber als Grundstoff zur Marmeladenherstellung benutzt. Aus den Schalen wird durch Kandieren Orangeat hergestellt.]

Die Clementine ist leicht zerlegbar, kernlos bis kernarm und meist süß.