Zwetscken

Zwetschken

Die Zwetschke – kulinarische Herrlichkeit auf Erden
Saftig, süß und aromatisch - die Zwetschke ist nicht nur ein Gaumenschmaus, sondern kann auch mit einer Reihe wertvoller Inhaltsstoffe aufwarten

Die Zwetschke verdankt ihre intensive blaue bis violette Farbe dem, im Pflanzenreich weit verbreiteten Farbstoff Cyanidin. Dieser gehört zu den bioaktiven Pflanzenstoffen, die einen umfassenden Gesundheitsschutz bieten.

Diese Stoffe kommen überwiegend in den Randschichten vor, weshalb man die Früchte mit der Schale essen sollte. Zwetschken enthalten außerdem viel Fruchtzucker und sind deshalb gute Energiespender.

Die Oberfläche der Zwetschken ist von einer natürlichen, weißen Wachsschicht, dem sogenannten "Duftfilm" überzogen. Dieser ist ein Belag der "Mutter Natur", der die Frucht vor dem Austrocknen schützt.

Tipp: Fürs Tiefkühlen sollte man gut ausgereifte aber nicht weiche Früchte verwenden.

Die Zwetschke – aromatisch-süße Frucht
Dunkelrote Farbe, aromatischer Geschmack und kulinarische Wohltat - die Zwetschke geizt nicht mit ihren Reizen und inneren Werten. Und das ist bereits seit der Antike bekannt.

Schon die alten Ägypter waren sich über den wohlschmeckenden Charakter dieses Steinobstes einig. Getrocknete Zwetschken wurden sogar als Grabbeigabe auf die Reise ins Jenseits mitgegeben.

Die Urheimat der Zwetschke ist Kleinasien. Von dort soll sie ca. 100 v.Chr. von den Römern nach Italien und den besetzten Gebieten nördlich der Alpen gebracht worden sein, wo man sie vor allem als sanfte Verdauungshelfer schätzte. 800 n. Chr. gab es unter Karl dem Großen bereits mehrere edle Zwetschkensorten, die aus der ursprünglichen aus Asien stammenden Wildform entstanden sind.

Zwetschken besitzen eine große, vielseitige Verwendbarkeit. Sie werden roh genossen, zu Kompott, Marmelade, Powidl, Knödel und Zwetschkenröster verarbeitet oder finden sich auch in alkoholischen Getränken wie etwa Slivovitz wieder.

Übrigens: Zwetschken gehören zur großen Gruppe der "prunus domestica". Zu dieser zählen außerdem die Reineclaude, die Mirabelle und die Pflaume. Weltweit gibt es davon etwa 2.000 verschiedene Sorten.